Ausbildung / Education:

1985—1988

School of the Art Institute of Chicago, Painting and Performance

1988

MFA, Master of Fine Arts, School of the Art Institute of Chicago

Preise, Stipendien / Grants, Awards:

1985—1986

Scolarship for the Art Institute of Chicago, Ministerium für Wissenschaft und Kunst, BW

1990

Helmut-Kraft-Stiftung, Grant

1991

Lingener Kunstpreis, Kunstverein Lingen, Art Award (Catalog)

1992

Kunststiftung Baden-Württemberg, Grant

1993

Grundkreditbank Art Award, Berlin (Catalog)

1993 & 2002

Arbeitsstipendium from the Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin

2024

Residency in Jingdezhen International Ceramic Studio,  JCUIS, China

Publikationen, Kataloge / Publications, Catalogues:

2025

Journals: Favorite Book Project, in chinesischer und Englischer Sprache, ceramic objects and watercolor on Paper

2023

Ornament und Materie, exhibition catalogue, Stiftung Dr. Barner Braunlage

2022

Ausgespielt, exhibition catalogue, Kunsthalle Bahnitz

2021

Möbelhaus Kunst, exhibition catalogue, Kunsthaus sans titre e.V. Potsdam

2020

Die Vermessung des Alltags, exhibition catalogue, Neufert-Haus, Weimar

2015

Yale University Radio, interview, WYBCX

2015

Routines, DVD, documentation of the performance Routines, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin

2014

Routines II, audio CD

2014

Vonhundert, Arbeit Spezial, interview, Heft Nr. 7, 2014

2013

routine(s), catalogue, Revolver Verlag ISBN 978-3-86895-320-6

2012

Design of  „Mehr Berlin“ Tagesspiegel, 22.9.2012

2012

vierzehn, double audio CD: Barbara Steppe, Jan-Peter E.R.Sonntag

2003

Barbara Steppe: % Portraits, catalogue, Verlag Silke Schreiber ISBN3-88960-064-6

2003

Design of the January 2003 issue of the German edition of Le Monde diplomatique

1996

Regel und Abweichung, catalogue, Kutscherhaus Berlin

1991

Lingener Kunstpreis, catalogue, Lingener Kunstpreis

Projekte / Projects (selected):

2023

SUMMEN, animation, video, 24 min

2022

Routines – Der Film, animation, 48 minutes, a production by Deutschlandradio Kultur for the “Klangkunst” series, first broadcast in April 2022

2014

Routines, performance, DVD & audio CD, 48 min, 25 Akteure, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin

2012

22/40, performance, 48 min, production and performance at Theater Cinoherni studio, Usti nad Labem, CZ

2011

vierzehn, audio, 24 min, (loop) für sechs Lautsprecher
vierzehn ist eine Audioarbeit in der 14 Menschen ihren Tagesablauf über 24 Stunden protokolliert und danach eingelesen haben. Die Tonaufnahmen wurden anschließend in Segmente zerlegt und entsprechend den Zeitangaben aus den Protokollen auf einer Zeitachse von 24 Minuten wieder neu zusammengesetzt. Die so entstandenen 14 Tonspuren wurden abschließend synchron montiert.

2004 & 2005

Zeithaus,

auf einer 2,50 m × 4,50 m großen Tafel (vergleichbar einem Bauschild) wird auf ein utopisches Bauvorhaben hingewiesen. Es kann vorgeblich eine Wohnung erworben werden, deren Grundriss den ermittelten Zeitverbrauch für die verschiedenen Tätigkeiten der einzelnen Bewohner darstellt. Die Tätigkeiten der im Zeithausgebäude lebenden Menschen werden über Musterelemente an der Fassade des nach außen hin sichtbar gemacht.
Das Projekt Zeithaus wurde für die Ausstellung „Non Standard Cities“ entwickelt, die im Herbst 2004 in der ehemaligen Rinderauktionshalle im Alten Schlachthof in Berlin stattfand.
In der zweiten Phase des Projektes wurde die Tafel von Juni bis Oktober 2005 auf dem Baugrundstück Rykestraße Ecke Sredzkistraße in Berlin aufgestellt.

2003

Tag 24, performance, 24 min,

Das Stück für fünf Tänzer, fünf Musiker und fünf Sprecher und eine manipulierte Uhr,
wurde im Rahmen des Festivals „Les grandes traversées“ im November 2003 in Bordeaux aufgeführt. Tagesabäufe von fünf Menschen werden zeitgleich durchgespielt.

2002

Planung und Ausführung der Kunst am Bau Arbeit: Transit – ein Tag in Hamburg
Gestaltung in der Eingangssituation des Hotels Wedina, Hamburg.
Das Porträt eines durchschnittlichen Hotelgastes, entwickelt aus Informationen von
30 Gästen. Wände Fußboden und Decke wurden mit grauem Beton ausgelegt, darin sind verschieden große, beschriftete, rot pigmentierte Betonflächen, eingearbeitet.

1999

Von A nach B

Auf dem täglichen Weg von meiner Wohnung zum Atelier im Berliner Wedding wurden verschiedene Dinge, Gebäude, Plätze und Straßen fotografiert. Textauszüge aus dem Politikteil verschiedener Tageszeitungen wurden diesen Fotos assoziativ zugeordnet, so dass der Eindruck entsteht, dass das Foto den Text illustriert und umgekehrt.
Obwohl die Verbindung zwischen dieser subjektiv/privaten Wegbeschreibung und der öffentlichen Information simuliert ist, bestätigt das eine den „Wahrheitsgehalt“ des anderen.

seit 1996

Private Systeme

Porträts von Menschen oder Gruppen von Menschen, in denen der Umgang mit Lebenszeit erforscht und verbildlicht wird.
Basierend auf der Kategorisierung und Auswertung von individuellen Gewohnheiten und Handlungen der Porträtierten, werden Tätigkeitsdiagramme entworfen und diese in sinnlich wahrnehmbare und erlebbare Strukturen übersetzt (Malerei, Skulpturen, begehbare Grundrisse, Möbel etc.). Die Betrachter können sich in ein vitales Verhältnis zu den Porträtierten setzen und gleichzeitig über eigene Handlungen, Lebensrhythmen und die Ökonomie der eigenen Lebenszeit reflektieren

1993, 1994

Entwurf und Ausführung von Bühnenbildern für Tanzproduktionen von Sasha Waltz and Guests: 1993: Twenty to eight und Dialoge 1, 4, und 5; 1994: Tears break fast

Kunst am Bau / im Öffentlichen Raum:

2024

Schwale Klangspiel, Gestaltung der Geländeranlage am Schleusberg und die Erweiterung zur Partitur für den Mädchenmusikzug in Neumünster.

2008

Teilnahme am Wettbewerb „09-11-38“ ausgeschrieben vom Collegium Hungaricum Berlin zum Gedenken und Reflektion auf die Geschehnisse am 9.11.1938, der so- genannten Kristallnacht.

2006

Wettbewerbsentwurf für Schloß Kapfenburg, internationale Musikschulakademie 1999 Teilnahme am eingeladenen Kunst am Bau Wettbewerb für die Gestaltung der Brückengeländer für den Neubau der Rathausbrücke in Berlin-Mitte, Endauswahl

2002

Planung und Ausführung der Kunst am Bau Arbeit: Transit – ein Tag in Hamburg
Gestaltung des Eingangsbereiches von Hotel Wedina, Hamburg.

1992

Teilnahme am eingeladenen Kunst am Bau Wettbewerb für die Gestaltung der Wandflächen in den Repräsentationsräumen der Residenz der Deutsche Botschaft in Helsinki, Endauswahl, Ankauf von 3 Arbeiten für die Residenz.