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Education:

1977-82 Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Painting
1985-88 School of the Art Institute of Chicago, Painting and Performance
1988 MFA, Master of Fine Arts, School of the Art Institute of Chicago

Grants, Awards:

1985-86 Scolarship for Chicago from the Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Baden-Württemberg
1990 Helmut-Kraft-Stiftung, Grant
1991 Lingener Kunstpreis, Kunstverein Lingen, Art Award
1992 Kunststiftung Baden-Württemberg, Grant
1993 Grundkreditbank Art Award, Berlin
1993 / 2002 Arbeitsstipendium from the Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin

Publications, Katalogues:

2015  Yale University Radio WYBCX, Interview with Brainard Carey: http://museumofnonvisibleart.com/interviews/barbara-steppe/

2015 Routines , DVD, Dokumentation der Performance Routines, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin
2014, Routines II, Audio CD,
2012 vierzehn, Doppel CD: Barbara Steppe / Jan-Peter .R.Sonntag
2013, routine(s), Katalog, Revolver Verlag ISBN 978-3-86895-320-6
2003, barbarasteppe % portraits, Katalog, Verlag Silke Schreiber ISBN3-88960-064-6
1996, Regel und Abweichung, Katalog, Kutscherhaus Berlin
1991, Lingener Kunstpreis, Katalog, Lingener Kunstpreis

Vonhundert, Arbeit Spezial, Interview, Heft Nr. 7, 2014

Gestaltung von „Mehr Berlin“ Tagesspiegel, 22.9.2012

Le Monde Diplomatique Gestaltung der Januarausgabe 01/9 Jg. 2003

Projekte (Auswahl):

1993, 1994 Entwurf und Ausführung von Bühnenbildern für Tanzproduktionen von Sasha Waltz and Guests: 1993: Twenty to eight und Dialoge 1, 4, und 5, 1994: Tears break fast

seit 1996 Private Systeme
Porträts von Menschen oder Gruppen von Menschen, in denen der Umgang mit Lebenszeit erforscht und verbildlicht wird.
Basierend auf der Kategorisierung und Auswertung von individuellen Gewohnheiten und Handlungen der Porträtierten, werden Tätigkeitsdiagramme entworfen und diese in sinnlich wahrnehmbare und erlebbare Strukturen übersetzt (Malerei, Skulpturen, begehbare Grundrisse, Möbel etc.). Die Betrachter können sich in ein vitales Verhältnis zu den Porträtierten setzen und gleichzeitig über eigene Handlungen, Lebensrhythmen und die Ökonomie der eigenen Lebenszeit reflektieren

1999 Von A nach B
Auf dem täglichen Weg von meiner Wohnung zum Atelier im Berliner Wedding wurden verschiedene Dinge, Gebäude, Plätze und Straßen fotografiert. Textauszüge aus dem Politikteil verschiedener Tageszeitungen wurden diesen Fotos assoziativ zugeordnet, so dass der Eindruck entsteht, dass das Foto den Text illustriert und umgekehrt.
Obwohl die Verbindung zwischen dieser subjektiv/privaten Wegbeschreibung und der öffentlichen Information simuliert ist, bestätigt das eine den „Wahrheitsgehalt“ des anderen.

2002 Planung und Ausführung der Kunst am Bau Arbeit: Transit – ein Tag in Hamburg
Gestaltung in der Eingangssituation des Hotels Wedina, Hamburg
Das Porträt eines durchschnittlichen Hotelgastes, entwickelt aus Informationen von
30 Gästen. Wände Fußboden und Decke wurden mit grauem Beton ausgelegt, darin sind verschieden große, beschriftete, rot pigmentierte Betonflächen, eingearbeitet.

2003 Gestaltung der Januarausgabe von Le Monde diplomatique (dt. Ausgabe)

2003 Tag 24 Performance, 24 Minuten
Das Stück für fünf Tänzer, fünf Musiker und fünf Sprecher und eine manipulierte Uhr,
wurde im Rahmen des Festivals „Les grandes traversées“ im November 2003 in Bordeaux aufgeführt. Tagesabäufe von fünf Menschen werden zeitgleich durchgespielt.

2004/05 Zeithaus
Auf einer 2,50 m x 4,50 m großen Tafel (vergleichbar einem Bauschild) wird auf ein utopisches Bauvorhaben hingewiesen. Es kann vorgeblich eine Wohnung erworben werden, deren Grundriss den ermittelten Zeitverbrauch für die verschiedenen Tätigkeiten der einzelnen Bewohner darstellt. Die Tätigkeiten der im Zeithausgebäude lebenden Menschen werden über Musterelemente an der Fassade des nach außen hin sichtbar gemacht.
Das Projekt Zeithaus wurde für die Ausstellung Non Standard Cities entwickelt, die im Herbst 2004 in der ehemaligen Rinderauktionshalle im Alten Schlachthof in Berlin stattfand.
In der zweiten Phase des Projektes wurde die Tafel von Juni bis Oktober 2005 auf dem Baugrundstück Rykestraße Ecke Sredzkistraße in Berlin aufgestellt.

2011 vierzehn, Audio, 24 Minuten, (loop) für sechs Lautsprecher
vierzehn ist eine Audioarbeit in der 14 Menschen ihren Tagesablauf über 24 Stunden protokolliert und danach eingelesen haben. Die Tonaufnahmen wurden anschließend in Segmente zerlegt und entsprechend den Zeitangaben aus den Protokollen auf einer Zeitachse von 24 Minuten wieder neu zusammengesetzt. Die so entstandenen 14 Tonspuren wurden abschließend synchron montiert.

2012 22/40 Performance 40 Minuten, 22 Akteure. Aufgeführt im Cinoherni studio, Usti nad Labem, CZ

2014 Routines, Performance, 40 Minuten, 25 Akteure, Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (DVD / CD)

Kunst am Bau:

1992 Teilnahme am eingeladenen Kunst am Bau Wettbewerb für die Gestaltung der Wandflächen in den Repräsentationsräumen der Residenz der Deutsche Botschaft in Helsinki, Endauswahl, Ankauf von 3 Arbeiten für die Residenz.

1999 Teilnahme am eingeladenen Kunst am Bau Wettbewerb für die Gestaltung der Brückengeländer für den Neubau der Rathausbrücke in Berlin-Mitte, Endauswahl

2002 Planung und Ausführung der Kunst am Bau Arbeit: Transit – ein Tag in Hamburg
Gestaltung des Eingangsbereiches von Hotel Wedina, Hamburg.

2006 Wettbewerbsentwurf für Schloß Kapfenburg, internationale Musikschulakademie

2008 Teilnahme am Wettbewerb 09-11-38 ausgeschrieben vom Collegium Hungaricum Berlin zum Gedenken und Reflektion auf die Geschehnisse am 9.11.1938, der so- genannten Kristallnacht